Kreisverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Schulterschluss: „Helfer sind tabu“

Kreisverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Schulterschluss: „Helfer sind tabu“

 

 

 

Polizisten, die angegriffen werden, Sanitäter, die beleidigt und angegangen werden, weil ihr Fahrzeug im Einsatz auf dem Gehweg parkt und Feuerwehrleute, die beim Brandlöschen mit Silvesterböllern beworfen werden: Immer mehr haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsdiensten, Feuerwehren und Polizei erleben im täglichen Einsatz Aggressionen und Gewalt in unterschiedlichen Formen. Sie werden selbst zu Opfern und können dann nicht helfen, wenn die Not anderer Menschen am Größten ist, es oft um Leben oder Tod geht. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, haben die Rettungsdienstbehörde des Landkreises Mainz-Bingen, Polizei und Feuerwehr in der Stadt Mainz sowie die Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Rettungsdienst Corneli die gemeinsame Kampagne „Helfer sind tabu“ vorgestellt. Öffentlichkeit herstellen und mögliche Täter abschrecken sind die Ziele, Bestandteil der Kampagne ist neben öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auch die Schulung von Mitarbeitern der beteiligten Institutionen zum Umgang mit Pöbeleien und Gewalt.

 

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